Da bin ich wieder 

2008年03月06日(木) 7時33分
Endlich ist der PC zuHause da und internetfaehig. Dieser Einbruch hat mein Bloggerdasein ganz schoen zurueckgeworfen.

Aber jetzt kann es j weitergehen!

Seit Januar arbeite ich mitten in Tokyo im 31. Stock und schaue mir taeglich Tokyo von oben und den Fujisan vom Buerofenster aus an. Schon sehr coole Location.
Abends wird es meist nicht so spaet, so dass mir Zeit bleibt, die Kneipenszene Tokyos zu erkunden. Ausserdem gehe ich noch 1-2 mal in der Woche zum Japanischkurs (habe jetzt eine Einzelstunde) und zum Yoga. Dachte, dass ist auch mal ganz gut, es auszuprobieren, wobei ich zugegebenermassen mich mehr auf das Tennisspielen freue. Am Wochenende geht das ja ab und an.

Mitte Februar kam mich Anna besuchen, die mal eben aus China ruebergejettet kam. Ich hatte nach langem Kampf die ganze Woche Urlaub nehmen koennen und soging`s dann auch sightseeingtechnisch richtig rund. Da Anna sich zum Ziel gemacht hatte, alle Highlights Japans in einer Woche zu sehen, waren die Tge an Programm sehr voll, so dass wir abends manchmal nicht mehr wussten, was wir morgens eigentlich als erstes gesehen hatten. Aber es war sehr angenehm zu reisen, da es hier dieabsolute Nebensaison war und dementsprechend nicht ueberfuellt und damit anstrengend war. Wir haben Tokyo, Kyoto und das Schloss in Himeji angeschaut, alles bei strahlendem Wetter. In Kyoto haben wir 6 Maikos (Lerngeishas) und eine Geisha gesehen. Unsere Unterkunft lag genau im Geishaviertel, so dass wir abends die Shamisenmusik und Gesaenge der Geishas hoeren konnten, sowie das leise Gebimmel der Gloeckchen, die sie an den Schuhen tragen, wenn sie an unserer Unterkunft vorbeiliefen. Am letzten WE ging`s dann noch auf die Izuhalbinsel, da ein bisschen entspannen im Onsen auch zu einer Japanreise gehoert!



Long time no see - o sashiburi 

2008年02月05日(火) 12時08分
Leider konnte ich laenger nicht mehr meinen Blog pflegen, da im Hause Yamazaki eingeborchen wurde und der internetfaehige Computer, Bargeld, Modeschmuck und Skihosen mitgenommen wurden.

Ansonsten ist hier aber soweit alles in Ordnung. Ich arbeite ja jetzt und fuehle mich in der Abteilung wohl.

Mehr in Kuerze...

Wochenende in Hakone 

2008年01月12日(土) 14時41分
Am letzten Wochednende vor Arbeitsbeginn ging es noch nach Hakone. Das sagt evt. dem einen oder anderen Skisprugfan etwas, da es dort in den Bergen unter anderem enie grosse Sprungschanze gibt.
Wir waren allerdings wegen der Schoenheit der Natur (allen voran natuerlich der herrliche Blick auf den Fujisan ) und den Onsen dort. Das Hotl hatte auch wirklich super Onsen drinnen und draussen, mit Sauna und allem drum und dran. Einfach nur herrlich!!


Das Schloss auf dem Weg zu den Bergen von Hakone haben wir natuerlich auch noch mitgenommen. Wunderschoen! Man kann sich doch richtg vorstellen, wie die Samurai dort einst die Burg und die Stadt verteigt haben, oder??


Ich und der Fujisan in Owakudani, dem Ursprung der heissen Quellen. Hier ist quasi alles vulkanische Erde und es stinkt nach Schefel wie im Yellowstonenationalpark in Montana. Wenn man die in Onsenwasser gegarten Eier isst (sie werden aussen ganz shwarz) lebt man pro Ei 7 Jahre laenger. Habe mein Leben somit an einem Tag um 14 Jahre verlaengert.


Fujisan und der Ashisee inklusive rotem Schreineingangstor von Moto Hakone aus gesehen. Ueber den See sind wir Schiffchen gefahren und haben uns danach ein Mandarineneis gegoennt. Ein Superwochenende eben!!

Catch up 

2008年01月12日(土) 14時18分
Wow, jetzt ist das Jahr 2008 auch schon wieder 11 Tage alt und seit Montag bin ich bei Volkswagen Japan taetig.

Es sind die Neujahrsferien daher leider auch schon wieder vorbei, die wunderschoen waren. Ich habe unglaublich viele schoene Sachen erlebt und gesehen und moechte euch einfach mal ein paar Eindruecke geben - Bilder sagen schliesslich mehr als 1000 Worte...


An Weihnachten vor dem Donnertor des Asakusaschreins mit Kohei (ja, das Wetter war sonnig und es gibt vereinzelt grosse Japaner)


Dann ging es von Asakusa aus mit dem Schiff nach Odaiba, vorbei an der Rainbow Bridge, die der gemeine Tokyoter Reeenboooobritschi ausspricht


Das ist jetzt die Tennisanlage auf Izuhanto mit dem Fujisan im Hintergrund. Hier war ich mehrere Male mit der Yamazaki Family waehrend der Ferien. Nach dem Tennisspielen (in der Regel ab halb 8 Uhr morgens) ght es dann eine Runde ins Onsen (echtes Thermalquellenwasser im hauseigenen Bad) zum Entspannen.



Natuerlich kommen in Japan auch die Kneipengaenge nicht zu kurz. Hier ein Nachtreffen mit den Freuden, mit denen ich Mitte Dezember Skifahren war. Man sieht, es hat allen geschmeckt und der Alkohol hat die Jungs zu Tanzeinlagen motiviert.

Alles Gute fuer 2008 

2008年01月01日(火) 12時51分
Hoffe, dass das Jahr 2008 fuer euch alle gut angefangen hat.

Ich habe gestern vor Mitternacht schon Nudeln gegessen, damit 2008 lang wird und war danach am Schrein fuer den ersten Neujahrswunsch.

Bin gespannt auf 2008...



Fischmarkt 

2007年12月28日(金) 19時00分
Heute ging es auf den Fischmark in Tokyo. Unser Sprachkurs hat mal wieder ein sogenanntes "Practical Training" durchgefuehrt. Es war mein 2. Fischmarkterlebnis, nach dem Fischmarkt in Kanazawa, der allerings um einiges kleiner war alsder groeste Fischmarkt der Welt, der Tsukiji in Tokyo.
Ein heilloses Chaos von einkaufswuetigen Japanern, die fuer den Festtagschmaus m Neujahr einkaufen, Thunfisch zersaegenden Fischern und kleinen Fahrzeugen, die die riesigen Fische transportieren und viel zu schnell in den engen, aus Syroporschachteln voller Fisch bestehenden Gassen, fahren. Etwas gefaehrlich zum Teil, die Angelegenheit, aber sehr interessant. Alles in allem herrscht eben auch im allzukorekten Japan ab und an asiatisches Chaos.


Octopus, etwas groesser als im Spanienurlaub


Krustentiere (natuerlich noch alle lebendig)


Sushi - hier die Form, fuer die Kanazawa beruehmt ist, woher auch dieses Bild stammt

Froehliche Weihnachten 

2007年12月22日(土) 15時33分

Auch wenn hier in Japan Weihnachten eher als eine Mischung aus Valentinstag und Schlussverkaufsgrund gefeiret wird, moechte ich allen gesegnete Weihnachten, geruhsame Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2008 wuenschen.


Das Neujahrsfest ist in Japan das wichtigste Familenfest und wird 3 Tage lang gefeiert. Natuerlich wird es Unmengen an Essen geben, da sich die japanische Kultur unter anderem ueber das Essen definiert.

Zum Beispiel schenkt man zu Anlaessen wie Weihnachten und Geburtstags kaum etwas (hoechstens die Frau dem Mann, aber nicht anders herum), sondern bringt bei jedem Besuch und von jeder Reise ein Mitbringsel mit. Bei diesem Mitbringsel handlet es sich in 99% der Faelle um Essen. Jede Region und jede Stadt ist fuer irgendetwas typisch, und das wird dann huebsch verpackt gekauft und verschenkt.

Zum Jahresende gibt es dann noch eine andere Essensverschenktradition. Da frueher zum Jahreswechsel die Geschaefte geschlossen waren und die gute japanische Hausfrau, die ja im Idealfall jeden Tag frisch einkaufen geht, nicht einkaufen konnte, verschicken die Japaner zum Jahresende Fresspakete, damit trotz geschlossener Geschaefte was auf den Tisch kommt. Vorzugsweise natuerlich haltbares Essen. Jedes Kaufhaus bringt daher im Dezember extra einen Katalog heraus, der alle moeglichen Essengeschenke beinhaltet. Man muss dann nur noch einen Bestellkoupon ausfuellen, ankreuzen, was man will und an welche Adresse es geschickt werden soll und das Kaufhaus liefert das Paeckchen dann aus. In laendlicheren Regionen werden auch Fruechte des eigenen Gartens verschickt, so dass bei und im Hause paketeweise Aepfel und Zwiebeln von Bekannten aus Nagano eintreffen.

Soweit erst einmal zum japanischen Jahreswechsel. Mehr davon spaeter.

Ein paar Klarstellungen und aufklaerende Worte 

2007年12月22日(土) 14時58分
Hui, jetzt ist schon wieder eine ganze Weile vergangen und eine ganze Menge passiert.

Zuerst einmal will ich jedoch auf die Fragen eingehen, die von Deutschland aus gestellt wurden und die auch ich mir zu anfangs gestellt habe. Mittlerweile merke ich es jedoch gar nicht mehr, wenn um mich rum alle weisse Mundschutzmasken tragen. Dies ist nicht wegen der Luftverschmutzung- obwohl es in Tokyo sicherlich angebracht waere, sondern wegen der Ansteckungsgefahr bei Erkaeltungen. So traegt jeder, der krank ist eine solche Maske, um die anderen Japaner nicht anzustecken. Sehr ruecksichtsvoll, aber ich werde sowas garantiert nie machen. Zu abgefahren und sieht einfach zu dumm aus, wie ich finde. Bei den Bildern vom Takaosan sieht man eine Japanerin damit. Es ist also wirklich sehr verbreitet.

Ja, ich schlafe wirklich auf einem Holzboden mit nur einer duennen Matratze zwischen mir und dem Holzboden. Es ist mittlerweile wirklich bequem und ich bin mir sicher, dass es fuer meinen Ruecken gut ist. Ich habe mich mittlerweile sehr an das Leben auf dem Boden gewoehnt. Die Tatsache, dass es eigentlich keine Moebelierung in einem japanischen Wohnzimmer gibt ist zudem aeussert Platz sparend.
Im Moment liege ich zum Beispiel auf dem Boden eines mit Tatamimatten (aehnlich Bastmatten) ausgelegten Zimmers und tippe. Einen Schreibtisch gibt es hier nicht.

Was die Adressen angeht:Nein, in Japan gibt es keine Strassennamen, ausser in Kyotos Altstadt. Sonst orientiert man sich nach Stadtbezirk, Stadtteil und Blocknummer. Da das ziemlich beschwerlich ist, ist hier nach dem Weg fragen Volkssport. Zum Beispiel bin ich gestern mit Kohei zu einem Tempel gelaufen. Das war zumindest der Plan. Kohei hat sich nur selber nicht mehr wirklich ausgekannt, da er immerhin schon ein Jahr nicht mehr hier war und sich doch einiges veraendert hat, an dem man sich haette orientieren koennen. So haben wir eben 3 mal telefoniert und vier verschiedene Leute gefragt, bis wir bei dem besagten Tempel angekommen sind. Das ist voellig normal, schliesslich beschaeftigt Japan eine ganze Horde von Stadtpolizisten, die nichts anderes machen, als den Weg zu beschreiben. Waffen haben diese Polizisten keine und an jeder 2. Ecke trifft man auf diese Gesellen. Der Japaner geht also nicht verloren.

Eine andere nette Geschichte sind ausserdem japanische Tischmanieren. Ungefaher alles, was mir mein Vater jahrelang an Tischsitten gepredigt hat, darf hier getrost vergessen werden. So muss zum Beispiel Heisses, wie heisser Tee oder heisse Suppe geschluerft werden. Lautstark bitte. Bei mir wurde schon nachgefragt, ob es mir nicht schmecke, als ich nicht geschluerft habe. Suppe hier isst man natuerlich auch mit Staebchen. Man schiebt sich die festen Bestandteile in den Mund und trinkt den Rest der Suppe aus der Schale. Der Anfang von Nudeln wird also in den Mund geschoben mittels Staebchen und dann wird die Nudel vollends eingesaugt, wie es bei uns Kinder mit Spaghettis machen. Die Nudeln sind hier naemlich auch noch dicker und zum Teil laenger, so dass nach Herzenslust geschlabbert und geschluerft werden kann. Insgesamt erinnern mich essende Japaner an Staubsauger. Alles wird von den Staebchen und vom Loeffel in den Mund gesaugt und das auch noch in einer Windeseile. Ruelpsen und schmatzen gehoert natuerlich dazu. Es geht also sehr munter zu am japanischen Essenstisch.

Wieder zurueck aus dem Hinterland 

2007年12月14日(金) 7時54分
Seit gestern abend bin ich wieder in Yokohama angekommen.
Seit Freitag waren Manu, Laura und ich in den japanischen Alpen und drum herum unterwegs. Takayama - Shirakawa go - Kanazawa - Yuranaka (bei Nagano) - Matsumoto und zurueck.

Hier erst mal ein paar Eindruecke. Werde sicher spaeter noch mehr schreiben...


Unsere Reisegruppe vor unserer ersten Unterkunft in Takayama


Das Schloss von Matsumoto (das groesste Holzschloss Japans)

Wochenende 

2007年12月05日(水) 8時25分
Die letzte Woche und das Wochenende waren wirklich vollgepackt mit allen moeglichen Ereignissen.

Samstag war Familientag. Zuerst ich mit Lehrern und Mama-san Mittagessen, natuerlich Frauen only, da die Freizeitgestaltung hier geschlechtergetrennt ablaeuft - gemischte befreundete Gruppen gibt es wenig. Danach ging`s zu Tante und Onkel, wo ich mit der 10-jaehrigen Nichte japanische Brettspiele gespielt habe. Ich habe natuerlich immer verloren, da ich die Wuerfeltaktik noch nicht so ganz raus hatte. Anschliessend ging es noch auf eine Hauseinweihungsparty.

Sonntag war wandern auf dem Takao-san mit japanischen Studenten angesagt. Takao-san ist der Hausberg Tokyos und natuerlich gbt es da auch einen Tempel drauf. Irgendeine ueber gluehende Kohlen gehende Sekte.
Hier ein paar Bilder:


Blick ueber Tokyo


Teile unserer Gruppe


Ein Tempelgebaeude


Ein Schutzpatron fuer Kinder
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