Akku Samsung X460

April 08 [Sat], 2017, 22:20

Das Gehäuse wirkt insgesamt zwar schick, aber auch irgendwie eigenartig. Es sieht aus, als könnte der Nutzer ein iPad aus dem silbernen Rahmen herausbrechen.Samsungs Tablet lässt sich mit seiner Infrarotlampe auch als universale Fernbedienung nutzen. Damit lassen sich nicht nur Fernseher von Samsung selbst steuern. Die dazugehörige Applikation bietet eine stattliche Auswahl von Geräten verschiedener Hersteller. Die Liste holt sich die Anwendung von einem Server, für die initiale Konfiguration ist also eine Internetverbindung notwendig. Das klappte mit einem Fernseher von Philips problemlos. Auch DVD- und Blu-ray-Player, Set-Top-Boxen oder Stereoanlagen sollen so konfiguriert werden können. Einen aktuellen Blu-ray-Player von Panasonic konnten wir ebenfalls ansteuern. An einer nicht mehr taufrischen Stereoanlage von Sony scheiterte die Tablet-Fernbedienung jedoch.


Die Unterscheidung zwischen Tablet und Tablet-PC fällt häufig schwer. Vor allem Marketingabteilungen neigen dazu, ihre Tablets lieber Tablet-PCs zu nennen. Das gilt erfahrungsgemäß besonders für Billigtablets, die mit dem Namen Tablet-PC geadelt werden sollen. Tatsächlich ist ein Tablet-PC schlicht ein PC mit Digitizer und Stift und muss einige Vorgaben erfüllen, damit er so genannt werden darf. In der Regel werden Tablet-PCs mit Windows ausgeliefert und müssen eine systemweite Handschrifterkennung bieten.
Das Galaxy Note 10.1 ist ein Tablet, das vom Funktionsumfang einem Microsoft-Tablet-PC sehr nahe kommt, da Samsung viele Anwendungen an die Stiftbedienung angepasst hat. Allerdings ist die Bedienung nicht integraler Bestandteil des Betriebssystems, was bei richtigen Tablet-PCs der Fall ist, die auch einen Digitizer als Voraussetzung haben müssen.


Ähnlichkeit hat das Galaxy Note eher mit dem von uns ebenfalls getesteten HTC Flyer, das nun mehr als ein Jahr alt ist und damals nur Android 2.3 bot. HTCs 7-Zoll-Tablet Flyer hat zwar einen Digitizer wie auch das Galaxy Note 10.1, aber die Firma hat die Stiftmöglichkeiten nicht so weit durchdacht wie Samsung. Samsungs Anpassungen behandeln wir nun im Detail.Beim Galaxy Note 10.1 kann der Stift im Gehäuse versenkt werden. HTC ist dieses Kunststück beim Flyer nicht gelungen. Das liegt einerseits daran, dass schlicht kein Platz da war, andererseits daran, dass HTC Stifttechnik von N-Trig verwendet. Und die bekommt ihre Energie nicht vom Display, sondern von einer nicht ganz so geläufigen AAAA-Zelle, die den Stift so dick macht, dass er ohnehin nicht ins Gehäuse passen würde.Samsungs Digitizer nutzt die passive Technik von Wacom. Das Panel liefert die Energie, sofern der Stift nah genug ist. Damit konnte er besonders klein konstruiert werden. Das Galaxy Note 10.1 ist mit fast 9 mm ein eher dickes und stabiles Tablet und hat damit Platz für den Schacht, in dem der Stift versenkt wird. Der Stift ist kompatibel mit anderen Wacom-Tablets, was wir an einem Convertible-Tablet-PC mit Wacom-Digitizer ausprobiert haben.


Das Galaxy Note 10.1 wird laut Samsung bereits ausgeliefert. Einige Händler listen bereits das Tablet. Der Preis ist offiziell mit rund 600 Euro für die WLAN-Variante und fast 700 Euro für die hier getestete 3G-Variante ziemlich hoch. Die Straßenpreise sind aber rund 100 Euro niedriger. Die beiden Modelle bieten jeweils 16 GByte internen Speicher. Varianten mit 32 oder 64 GByte sind zwar laut Samsung möglich und sollen in anderen Ländern auch verkauft werden. Für Deutschland gibt es diesbezüglich jedoch derzeit keine Pläne.
Unverständlich finden wir weiterhin, dass Samsung seine Tablets hierzulande so gerne in der Sparvariante mit 16 GByte ausliefert. Samsung entschuldigt das mit mangelnder Nachfrage nach einem höherpreisigen Gerät. Trotz des Micro-SD-Slots halten wir das für eine falsche Entscheidung. Bei dem hohen Preis sollte gerade für den Flash-Fertiger Samsung mehr möglich sein.


Schade, dass die meisten Samsung-Spezialitäten eben nur Spezialitäten sind. Die vielen Verbesserungen von Samsung sollten Bestandteil von Android werden. Nur so werden Android-Entwickler in großer Anzahl diese Funktionen für ihre Apps umsetzen.Die Schrifterkennung und Stiftbedienung ist an einigen Stellen hakelig, denn der Anwender muss diese erst einmal finden. Dafür funktioniert die Erkennung von Handschrift ziemlich gut. Wer häufig Notizen macht, findet mit dem Galaxy Note 10.1 eines der wenigen Tablets mit guter Stiftbedienung. In den meisten Anwendungen ist der Digitizer aber nur ein Ersatz für den Finger und es wird kein Gebrauch von dem speziellen Stift und seinen Tasten gemacht. Er ist aber immerhin präziser als ein kapazitiv arbeitender Stift.Das zaghafte Multitasking, das Samsung und Google auf dem Tablet vorführen, ist nicht für die aktive Nutzung gedacht. Das Lesen zweier Anwendungen nebeneinander mag nützlich sein, Copy-and-Paste und Drag-and-Drop sind hingegen in dieser Form fast nicht nutzbar.



Insgesamt weisen viele der Softwarefunktionen zwar in die Zukunft, sind aber gegenwärtig kaum nutzbar. Der Digitizer verkommt in fast allen Anwendungen zur Spielerei, ein sinnvolles Arbeiten wie auf einem normalen Zeichentablet ist kaum möglich.Die Hardwareausstattung ist bis auf die Displayauflösung allerdings überdurchschnittlich, auch dank des Quadcore-Prozessors und des großzügigen Arbeitsspeichers.Das Galaxy Note 10.1 bietet doch eine systemweite Handschriftenerkennung. Diese hat Samsung aber gut verborgen. Es gibt in der virtuellen Tastatur ein Werkzeugsymbol, mit dem die Handschriftenerkennung aktiviert werden kann. Ein kurzer Klick reicht jedoch nicht, da dann nur die Spracherkennung aktiviert wird. Stattdessen muss auf diese Schaltfläche lange gedrückt werden. Dann taucht eine Auswahl der Handschriftenerkennung auf. Diese kann mit dem Digitizer nur direkt ausgewählt werden, wenn der Anwender sich fast zum Nachbarsymbol bewegt, da hier ein Versatz von einem halben Zentimeter vorhanden ist. Der Text wurde entsprechend angepasst und das Tablet neu bewertet.


Mit dem WLAN-Modul Cameramator und einer passenden iOS-App sollen Fotografen ihre Kameras schnurlos vom iPad aus bedienen können. Das Sucherbild soll dabei automatisch auf den großen Bildschirm des Tablets übertragen werden.
Der Cameramator soll aus einer Hardwarekomponente bestehen, die auf den Blitzschuh der Kamera montiert und mit ihr per Kabel verbunden wird. Das Live-Sucherbild wird dann per Funk zum iPad übertragen, wo es eine App im Vollformat anzeigt. Die Kamera kann über diese App aber auch gesteuert und ausgelöst werden. Zu den Spezialfunktionen zählen auch ein Timer, eine Belichtungsreihenaufnahme für HDR-Fotos sowie ein Selbstauslöser. Die Bildübertragung erfolgt über WLAN, wobei sich das Modul wahlweise in einem bereits vorhandenen WLAN anmeldet oder selbst ein Netz aufspannen kann. Das Projekt ist bei Kickstarter noch ganz am Anfang.


Der große Vorteil von Cameramator gegenüber traditionellen Tethering-Lösungen: Die Hardware soll vergleichsweise günstig sein und das Display des iPads ist groß genug, um das Bild beurteilen zu können. Gleichzeitig ist es portabel, so dass es auch schnell zwischen mehreren Personen beim Fotoshooting herumgereicht werden kann. Üblicherweise werden bei solchen Gelegenheiten Notebooks oder Desktopdisplays eingesetzt.Cameramator funktioniert mit den Canon-DSLRs 5D Mark II, 7D, 40D, 50D, 60D und der EOS 550 und 600 sowie den Nikon-Modellen D2X, D3, D3s, D90, D200, D300, D300s, D700 und D7000. Der eingebaute Akku soll für rund 4 bis 5 Stunden Betrieb ausreichen. Weitere Modelle testet der Hersteller gerade. Die iOS-App überträgt allerdings nur die JPEG-Dateien der Kamera. Ein Mac-OS-X-Client soll ebenfalls entwickelt werden, der dann auch die Rohdaten ziehen kann.


Das Kickstarter-Projekt Cameramator läuft noch fast einen Monat bis zum 5. September 2012. Von den geforderten 80.000 US-Dollar sind erst rund 14.000 zusammengekommen. Eine Cameramator-Einheit soll 199 US-Dollar kosten. Dazu kommen 15 US-Dollar für den internationalen Versand.Das Exogear Exovolt Plus ist ein externer Akkupack, über den USB-Kleingeräte aufgeladen werden können. Mit weiteren Akkupacks kann die Kapazität der Ladestation erweitert werden. Dazu werden sie wie Eierkuchen übereinandergestapelt.
Der Exovolt Plus besteht aus einem Lithium-Polymer-Hauptakku mit 5.200 mAh, der mit weiteren Akkus verbunden werden kann. Sie werden über Kontakte an der Unterseite des Hauptakkus verbunden. Der Vorteil: Beim Laden seiner Kleingeräte muss der Anwender das Ladekabel nicht mehr zwischen den Akkus umstecken. Das gilt umgekehrt auch beim Aufladen des Akkupacks über das beigelegte USB-Netzteil. Alternativ können die Akkus auch am Rechner wieder aufgeladen werden. Wie lange das dauert, teilte Exovolt nicht mit.



Vier LED informieren den Anwender über den Ladezustand. Die Akkus messen 95 x 95 x 15 mm und wiegen jeweils rund 160 Gramm.Mit einem Preis von 90 US-Dollar für den Hauptakku Exogear Exovolt Plus, ohne den die Sub-Akkus nicht funktionieren sollen, ist das Gerät allerdings recht teuer. Die Zusatzakkus werden für rund 50 US-Dollar angeboten. Wann das Gerät auf den Markt kommt, teilte der Hersteller noch nicht mit.Mit dem Padfone hat Asus ein Smartphone vorgestellt, das auch als Tablet und Netbook genutzt werden kann. Praktisch ist vor allem die lange Akkulaufzeit, die mit der zusätzlich erhältlichen Dockingstation erreicht wird.
Das Padfone von Asus ist nicht nur ein Smartphone, sondern auch ein Tablet. Mit der beigelegten Dockingstation lässt es sich als Netbook nutzen. Alle drei Komponenten haben einen Akku, was eine Laufzeit von fast 12 Stunden ermöglicht. Diese Kombination soll das Smartphone auch als Arbeitsgerät etablieren.


Das Smartphone macht zunächst einen guten Eindruck. Die Abdeckung des Displays ist aus kratzresistentem Gorilla-Glas. Ein Metallrahmen verschafft dem Gehäuse zusätzliche Stabilität und ein hochwertiges Aussehen. Die rückseitige Abdeckung ist aus geriffeltem Hartplastik. Mit den Abmessungen von 128 x 65,4 x 13,55 Millimetern ist es etwas größer als das Galaxy S2, aber kleiner als das Galaxy Nexus von Samsung. Das Smartphone wiegt 129 Gramm und ist damit um 10 Gramm leichter als das etwas größere Galaxy Nexus.Auf der Gehäuserückseite gibt es eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz, die einen BSI-Sensor verwendet. BSI (Back Side Illumination) steht für rückwärtige Beleuchtung und verspricht eine bessere Bildqualität. Auf der Vorderseite steht eine VGA-Kamera für Videotelefonate bereit. Im Smartphone steckt der Dual-Core-Prozessor Snapdragon S4 (MSM8260A Krait) von Qualcomm mit einer Taktrate von 1,5 GHz.


Das Smartphone wird es in drei Ausführungen geben: mit 16, 32 und 64 GByte Speicher. Ein Slot für Micro-SD-Karten hat das Smartphone ebenfalls. In unserer Ausführung konnten bis zu 32 GByte Speicher nachgerüstet werden. Ein Update der Android-Version 4.0.3 alias Ice Cream Sandwich soll auch die Nutzung von Micro-SD-Karten mit bis zu 64 GByte ermöglichen. Bislang ist das Update allerdings nur in Asien verfügbar. Wann es in Europa erhältlich sein wird, ist nicht bekannt. Der Arbeitsspeicher wird mit 1 GByte angegeben.Auffällig ist das schwache GPS-Modul, das im Freien neben einem hohen Gebäude nur noch sporadisch funktionierte. An gleicher Stelle hatten wir mit dem Galaxy Nexus keine Probleme. Zudem befindet sich auf dem Homescreen die Wetterapplikation von Accuweather, die in Standardeinstellungen ihre Daten per GPS abgleicht und daher ständig auf das schwache Signal hinweist. Die Sprachqualität des Smartphones von Asus ist gut, der Empfang ebenfalls.



  1. http://akkusmarkt.blogs.lalibre.be/

  2. http://retrouve3.blogolink.com/

  3. http://gegensatz.mixxt.at


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